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Daniel Brühl glänzt in Wikileaks-Verfilmung

Wenn ein deutscher Schauspieler eine gute Aussicht auf eine Hollywood-Karriere hat, dann ist es wohl Daniel Brühl - ein amerikanisches Magazin prognostizierte ihm jüngst eine große Karriere und darauf läuft es wohl auch hinaus: Ab dem heutigen Donnerstag ist er in der Wikileaks-Verfilmung "Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt" in einer Hauptrolle zu sehen.

Daniel Brühl gibt dabei den deutschen Informatiker Daniel Domscheit-Berg, auf dessen Buch "Inside Wikileaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt" ein Großteil des Drehbuchs basiert. Zusammen mit dem Australier Julian Assange gründete Domscheit-Berg einst die Website Wikileaks, um Geheimdokumente zu veröffentlichen und Unrecht in Staaten und Konzernen öffentlich zu machen.

Die Verfilmung von Regisseur Bill Condon wird mit guten Kritiken versehen. Dem Zuschauer werde es selbst überlassen, über Wikileaks und die daran beteiligten Personen zu urteilen. Julian Assange dagegen, der vom Briten Benedict Cumberbatch gespielt wird, kritisiert den Film scharf. Er verweigerte seine Mitarbeit an dem Projekt und wollte Cumberbatch auch nicht helfen, sich auf die Rolle vorzubereiten.

Assange attestiert der Verfilmung: "Der Film wird die wahre Version der Ereignisse ersticken." Er wird zwar als vielschichte Person porträtiert, als Computergenie, der aber wegen schwerer Kindheit einen Knacks hat, als Womanizer und Gerechtiskeitsfanatiker, aber auch als unterkühlter Fiesling. Domscheit-Berg ist klar die sympathischere Figur.

"Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt" ist ab dem 31.10.2013 in den deutschen Kinos zu sehen.

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