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50 Jahre Computerspiele im Museum

Das Computerspielemuseum Berlin ist das El Dorado für alle Game-Nostalgiker und Zockerfans, denn es zeigt Exponate aus 50 Jahren Computerspielhistorie. Das Museum, das von 1997 bis 2000 schon einmal existierte, öffnet nun wieder seine Pforten und ist zumindest in Deutschland einzigartig.

Es war Ende der 60er Jahre, als der 1938 vor den Nazis in die USA geflüchtete Jude Ralph H. Bear den ersten Heimcomputer zum Zocken entwickelte. Magnavox Odyssee nannte er seine Erfindung, die in Berlin zu sehen ist. Bear ist außerdem Schirmherr des Computerspielemuseums Berlin.

Das Museum ist nun auf 520 Quadratmetern in den Räumen des ehemaligen Café Warschau zu finden. Insgesamt sind über 2.300 Hardware-Exponate, 14.000 Spiele und 10.000 Spielemagazine zu bewundern, berichtet die Website pcgameshardware.de. Nachdem das Computerspielemuseum Berlin im Jahr 2000 nach nur drei Jahren wegen Platzmangels geschlossen wurde, sammelte man trotzdem weiter.

Direktor und Kurator ist Andreas Lange. Für ihn habe die Erfindung von Computerspielen die gleiche Bedeutung, wie die Erfindung des Buchdruckes oder des Telefons. 'Computerspiele zählen zur kulturellen Revolution, die das Leben bestimmen', so Lange. Das Computerspielemuseum Berlin ist außer dienstags jeden Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt für Erwachsene kostet 8 Euro, in Gruppen ab zehn Leuten 2 Euro pro Person.

Bild: Screenshot Website Computerspielemuseum Berlin

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