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Comet-Verleihung: Silbermond sind die Gewinner

Zum 16. Mal wurde am Freitagabend in Oberhausen der Comet-Award verliehen. Die Preisverleihung des Musiksenders VIVA, die damals als Pendant zum MTV VMA aus der Taufe gehoben wurde, ist neben dem Echo der bedeutendste Musikpreis in Deutschland. Ausgezeichnet werden lediglich nationale Künstler.

Ein internationaler Star sorgte allerdings für das meiste Gekreische unter den vielen Teenie-Mädels im Publikum. Justin Bieber betrat für ihn völliges Neuland, denn vor kurzem sagte er noch in einem Interview, dass er noch nie von Deutschland gehört habe. Nun kennt er es und es scheint ihm sehr zu gefallen. Denn laut dem Online-Dienst netplosiv formte er direkt ein Herz mit seinen Händen für seine deutschen Fans.

Die Awards gingen allerdings an nationale Künstler. Die Band Silbermond räumte gleich zwei Cometen ab. Sie wurden als 'Beste Band' und für das 'Beste Video' - 'Krieger des Lichts' - ausgezeichnet. Die international erfolgreiche Bonnerin Cascada wurde als 'Beste Küntlerin' ausgezeichnet.

Längst vergessene DSDS-Künstler durften sich überraschenderweise auch freuen. Weil Mark Medlock ja noch irgendwie im Musikgeschäft ist, war der Preis als 'Bester Künstler' noch ansatzweise nachvollziehbar. Vollkommen unklar ist allerdings, womit DSDS-Gewinner Daniel Schumacher den Award für den 'Besten Durchstarter' verdient hat. Da hat wohl Dieter Bohlen und die Plattenfirma ordentlich an der Preisvergabe manipuliert.

Dann war Niveaulimbo beim Comet angesagt, denn Sido durfte sich den Preis für den 'Besten Song' für 'Hey Du' abholen. Und die Prollo-Combo Die Atzen lieferten mit 'Was geht ab' den 'Besten Partysong'. Der 'Beste Live-Act' wurde Tokio Hotel. Zwei Ehren-Cometen gingen an zwei alte Hasen im Business. Scooter bekamen den Platin-Comet überreicht. Und Jan Delay erhielt bei der Comet-Verleihung 2010 den 'Stars der Stars'-Award.

Justin Bieber live beim Comet 2010

Bild: VIVA

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