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Christiane F. bringt Autobiographie heraus

Als 14-Jährige war Christiane F. heroinabhängig und hat den ganzen Sumpf des Drogenkonsums hautnah miterlebt. Ihre Erlebnisse schrieb sie in dem Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" nieder. Es wurde zum Bestseller. Nun bringt sie ihre Autobiographie "Mein zweites Leben" heraus.

Christiane Felscherinow, so heißt die heute 51-Jährige mit vollem Namen, wollte über die Dinge schreiben, die ihr nach der Verfilmung von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" aus dem Jahr 1981 wiederfahren sind. Sie freue sich, ihre Geschichte nun weiter erzählen zu können, sagte sie im Interview mit der WELT.

Das sei nicht immer leicht gewesen, sich mit ihrem eigenen Leben zu befassen und dies in einer Biographie niederzuschreiben, gibt Christiane Felscherinow zu. "Es gab auch Zeiten, in denen ich mir unsicher war, ob der Schritt zurück in die Öffentlichkeit der richtige für mich sein würde." Sie tat es schließlich trotzdem.

Ein Grund ist sicherlich auch, dass sie eine "Christiane F. Stiftung" plant. Diese soll Kinder unterstützen, deren Eltern drogenabhängig sind. Ein weiteres Ziel sei, die Präventionsarbeit bei Suchterkrankungen zu stärken. Christiane F. weiß, wovon sie redet, schließlich hat sie das ganze Greuel einer Drogensucht schon sehr früh am eigenen Leib erfahren müssen.

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