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Bundesvision Song Contest: Bosse siegt für Niedersachsen

Zum neunten Mal fand der Bundesvision Song Contest, das "eingedeutschte" Äquivalent zum Eurovision Song Contest, statt. Stefan Raab hat den Musikwettbewerb 2004 ins Leben gerufen. Diesmal fand er in Mannheim statt und Bosse aus Niedersachsen hat sich am Ende durchgesetzt. Es war die knappste Entscheidung in der Geschichte des Wettbewerbs.

Am Ende waren es acht Punkte, die der Sänger vor dem eher unbekannten Johannes Oerding aus Hamburg lag. Vielleicht war es der höhere Bekanntheitsgrad, der am Ende für Bosse sprach. Der FOCUS vermutet darüberhinaus, dass sich der Niedersachse wegen seines ausgefallenen Tanzstils und dem Gute-Laune-Song "So oder so" durchgesetzt hat. Auf jeden Fall findet der Wettbewerb in 2014 in Niedersachsen statt.

Auf dem dritten Platz landete YouTube-Star MC Fitti aus Berlin vor Keule aus Brandenburg. Das Duo hatte den wohl schrägsten Auftritt. Sie traten als Braut und Bräutigam und krönten die Performance mit einem Männerkuss. "Das hab´ ich noch nie gesehen im deutschen Fernsehen", meinte Moderator Stefan Raab. Der als Braut verkleidete Sänger zeigte vollen Einsatz. Er hat sich mit Frischhaltefolie schlank gemacht.

Leer ging dagegen der wohl bekannteste Akteur aus. Max Herre trat zusammen mit der Sängerin Sophie Hunger für Baden-Württemberg an, konnte aber keinen vorderen Platz holen. Ebenso in die Röhre schauten die User, die sich das Spektakel im Netz anschauten. Pro 7 schaltete den Stream um Punkt 0 Uhr ab, kurz vor der Entscheidung. Angeblich hätte zuviele User den Service genutzt, da könnten technische Probleme schon mal auftreten, heißt es aus Reihen des Senders. Eine Entschuldigung ist allerdings bis jetzt nicht zu vernehmen.

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