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Bully macht Buddy: Sitcom von Bully Herbig fällt durch

Mit Spannung wurde die Rückkehr von Bully Herbig auf den TV-Bildschirm erwartet, doch die Ernüchterung ist groß nach sechs Folgen von "Bully macht Buddy": Pro 7 machte eine Riesensache aus dem Start der Sitcom, doch am Ende kamen nur flache Gags und billige Witzchen dabei heraus. Bully scheint es irgendwie verlernt zu haben.

Dass viele den Macher der "Bullyparade" und Filmen wie "Der Schuh des Manitu" noch nie wirklich witzig fanden, tut hier nichts zur Sache. Fakt ist, dass Bully Herbig sowohl im TV als auch im Kino Riesenerfolge feierte. Seie Rückkehr auf den TV-Bildschirm ist allerdings nicht mehr als kalkulierte Promotion.

Bully spielt sich in der neuen Sitcom quasi selbst. Sein gesamtes Umfeld leide unter seinem Job als Filmregisseur. Sein neues Projekt heißt "Buddy", zufällig wie sein neuester Kinofilm. Und da der Titel so oft genannt wird, wirkt es irgendwann nur noch wie nervige Promotion. "Verdammt teure, billige Promotion", sagte Bully auf der Pressekonferenz zu seinem neuen Film und merkte dabei anscheinend gar nicht, wie richtig er damit lag. Er selbst hatte damit wohl einen Gag beabsichtigt und fand diese Selbstironie wohl lustig.

Die Dialoge in der TV-Sitcom "Bully macht Buddy" könne der Zuschauer selbst vervollständigen, so vorhersehbar sei alles, heißt es in einer Kritik. Herbig ist damit wohl zum ersten Mal in seinem Leben grandios gescheiert. Die Sparte "Sitcom" scheint ihm überhaupt nicht liegen und seine Gags sind noch flacher, als sie eh schon immer waren. Aber wahrscheinlich ist dies alles schon wieder vergessen, wenn sein neuer Kinofilm "Buddy" ein Kassenschlager wird.

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