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"Bis später, Max!" und "So glücklich war ich noch nie" - Kino am 9. April

Heute starten mit "Bis später, Max!" und "So glücklich war ich noch nie" zwei hochwertige deutsche Dramen in den Kinos. Der eine Film glänzt mit herzerwärmendem Humor und internationaler Besetzung, während der andere mit deutschen Stars in Hochform eher die tragikomische Schiene fährt.

Der charmante Schriftsteller Max Kohn (Otto Tausig) aus "Bis später, Max!" ist zwar schon 80 und längst nicht mehr ganz frisch im Kopf, aber immer noch beliebt beim anderen Geschlecht. Obwohl er ab und an nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann, stolpert er auf der Suche nach Liebe in eine Eskapade nach der anderen. Seiner langjährige Freunding Reisel (Rhea Perlman) gefällt das gar nicht...

Trailer zu "Bis später, Max!"

Auf der Basis von drei Kurzgeschichten des Nobelpreisträgers Isaac B. Singer inszenierte der Mannheimer Jan Schütte eine wundervolle Parabel über die Lebenslust im Alter. Zum ambitionierten Thema und dem österreichischen Hauptdarsteller Otto Tausig gesellen sich internationale Schauspielgrößen wie Danny DeVitos Ehefrau Rhea Perlman und die Hollywood-Newcomerin Olivia Thirlby ("Juno", 2007).

In "So glücklich war ich noch nie" kommt der Betrüger Frank (Devid Striesow) ins Gefängnis, weil er sich auf die verführerische Tanja (Nadja Uhl) eingelassen hatte. Nach seiner Entlassung kommt er bei seinem Bruder Peter (Jörg Schüttauf) unter und versucht ein ehrliches Leben wie dieser zu führen. Dann trifft er Tanja wieder und alles kommt anders...

Trailer zu "So glücklich war ich noch nie"

Mit "So glücklich war ich noch nie" gibt Fernsehautor Alexander Adolph (u.a. "Tatort" und "Polizeiruf 110") sein Spielfilmdebüt als Regisseur. Wie in seiner ungewöhnlichen Kino-Doku "Die Hochstapler" widmet er sich auch hier den Motiven und Trieben von Betrügern, dabei wirft er einen besonderen Blick auf die Konsequenzen dieser gewaltlosen Verbrechen. Die deutschen Top-Stars Nadja Uhl, Devid Striesow und Jörg Schüttauf bilden ein beeindruckendes Ensemble zu dieser ebenso tragischen wie grotesken Geschichte um einen Hochstapler, der sich selbst am meisten betrügt.

Im Kinoapril empfehlen sich also auch mal wieder einige deutsche Filmperlen. Bei "Bis später, Max!" und "So glücklich war ich noch nie" handelt es sich jedenfalls um gelungene deutsche Kinounterhaltung und Langeweile kommt da garantiert nicht auf.

Bild: 3Rosen, Kinowelt

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