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Bis ans Ende der Welt – und darüber hinaus

Roger Willemsen hat sich für sein neues Buch 'Die Enden der Welt' auf die Suche begeben. Auf die Suche nach Orten, an denen die Welt zu enden scheint: Zum einen im buchstäblichen Sinne, wie im südlichen Patagonien oder in Südafrika am Kap, zum anderen subjektiv empfundene Enden der Welt, die Willemsen auch körperlich an seine Grenzen gebracht haben, wie eine Episode, in welcher der Autor Opium raucht und dabei neue Grenzerfahrungen macht.

Alle fünf Kontinente hat Willemsen für sein Reisebuch besucht, er hat dabei entlegenen Bergtäler in Südamerika besucht, war am Nordpol oder strandete an einem einsam gelegenen Bahnhof in Birma. Willemsen schaute auch an Orten nach, die ganz offensiv für sich reklamieren, das Ende der Welt zu sein, und versuchen daraus Kapital zu schlagen, wie am Kap von Südafrika. Willemsen sucht dabei immer auch nach der Chance die einem Ende innewohnt, sei es geographisch oder zwischenmenschlich. Roger Willemsens Neugierde und seinem riesigen Interesse an Menschen ist es zu verdanken, dass 'Die Enden der Welt' ein Buch voller Leben geworden ist, angefüllt mit außergewöhnlichen Geschichten über außergewöhnliche Menschen, die auf irgendeine Weise an einem 'Ende der Welt' leben.

'Die Enden der Welt' ist nicht das erste Reisebuch, das Willemsen veröffentlicht hat. Schon in 'Bangkok Noir', 'Deutschlandreise' oder in 'Afghanische Reise' erwies sich Willemsen als unerschrockener und unendlich neugieriger Autor. Begleitend zur Veröffentlichung des Buches ist Willemsen seit dem 8. September 2010 mit 'Die Enden der Welt' auf einer Lesereise durch Deutschland unterwegs, auf der man sich bis Ende Februar 2011 u.a. in Mannheim, Frankfurt oder Hamburg von seiner lebendigen Erzählweise im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild machen kann. 'Die Enden der Welt' von Roger Willemsen ist am 8. September bei Fischer erschienen und kostet 22,95 Euro.

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