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Berliner Kunstlandschaft ordnet sich neu

Die Stadt hatte ambitionierte Pläne, was die Kunstlandschaft angeht. Doch nach einer Machbarkeitsstudie sind viele davon vom Tisch. Denn die Projekte hätten sehr viel Geld verschlungen. Die Planer empfehlen nun einen Neubau für die Kunst des 20. Jahrhunderts im Kulturforum am Potsdamer Platz.

Eigentlich hätte die Sammlung Alter Meister an die Berliner Museumsinsel ziehen sollen. Der frei gewordene Platz wäre dann für die Kunst des 20. Jahrhunderts genutzt worden. Diese als "Muesumsrochade" bekannt gewordene Variante hätte aber 374 Millionen Euro verschlungen. Aber Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin haben sich dagegen ausgesprochen.

Nun soll die Kunst des 20. Jahrhunderts also im Kulturforum am Potsdamer Platz installiert werden. Damit bekäme diese Sammlung zum ersten Mal einen festen Platz in der Berliner Kunstlandschaft. Bisher war es so, dass Teile dieser Ausstellung an verschiedenen Stellen zu sehen waren. Diese Variante würde lediglich 130 Millionen Euro kosten.

Damit hat sich die Stadt Berlin für die vernünftigere Variante und gegen den ambitionierten Weg entschieden. "Es geht darum, das Beste in einem angemessenen Zeitraum zu realisieren", sagte Parzinger. Trotzdem ist auch dieser Weg sehr gut für die Berliner Kulturlandschaft und wird auch als sehr ambitioniert angesehen.

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