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Berlinale 2014: Das sind die Gewinner

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Die Gewinner der Berlinale 2014 stehen fest, die Jury hat den goldenen Bären für den Besten Film und die silbernen Bären an die Filmbeiträge aus aller Welt verteilt. Und etwas überraschend haben die asiatischen Beiträge abgeräumt. Drei Bären gingen nach China, einer nach Japan. Aber auch der große Favorit "Boyhood" ging nicht leer aus. Richard Linklater bekam den silbernen Bären für die beste Regie.

Der beste Film stammt allerdings aus China. Die Macher von "Black Coal, Thin Ice", im Original "Bai Ri Yan Huo" durften sich über den Goldenen Bären freuen. Außerdem bekam noch Hauptdarsteller Liao In den Silbernen Bären für den besten Darsteller. Der Preis für die beste Darstellerin ging dagegen nach Japan. Haru Kuroki wurde für ihre Leistung in "Little House" ausgezeichnet. Der silberne Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung ging dagegen wieder nach China. Kamerman Zeng Jian bekam ihn für seine Arbeit in "Blind Massage".

Regisseur Wes Anderson kam mit seinem Film "Grand Hotel Budapest" bei der Jury besonders gut an und erhielt den Sonderpreis. Die Jury bestand diesmal aus US-Produzent James Schamus, der James Bond-Produzentin Barbara Broccoli, der dänischen Schauspielerin Trine Dyrholm, der iranischen Filmemacherin und Künstlerin Mitra Farahani, den Regisseuren Michel Gondry und Tony Leung sowie Christoph Waltz und Schauspielerin Greta Gerwig.

Ein silberner Bär ging auch nach Deutschland. Anna und Dietrich Brüggemann erhielten den Preis für das beste Drehbuch für den Film "Kreuzweg". Und der Silberne Bär bzw. der Alfred-Bauer-Preis für eine Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet, wurde an Alain Resnais für seine Regie in "Aimer, boire et chanter" vergeben.

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