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Barrack Obama erhält Friedensnobelpreis, Herta Müller den Literaturnobelpreis

Barrack Obama erhält den Friedensnobelpreis 2009. Das Nobel-Komitee begründete die Entscheidung in Stockholm damit, dass der US-Präsident außergewöhnliche Bemühungen in der internationalen Diplomatie und im Klimaschutz unternommen habe.

Multilaterale Diplomatie, eine Welt ohne Atomwaffen, so stellt sich US-Präsident Barrack Obama die Zukunft der Welt vor. Seit seinem Amtsantritt Anfang des Jahres bemüht er sich um Völkerverständigung und gute diplomatische Beziehungen zu allen Ländern und Völkern auf der Welt. Das Nobelpreis-Komitee zeichnete diese Bemühungen jetzt mit dem höchsten Friedenspreis aus.

Obama habe eine neue Atmosphäre in der internationalen Politik geschaffen, ließ die Jury verlautbaren. Nur sehr selten habe ein Mensch im gleichen Ausmaß wie Barrack Obama die Aufmerksamkeit der Welt gefangengenommen und seinem Volk Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben. Seine Diplomatie gründe auf der Vorstellung, dass diejenigen, die die Welt führen sollen, dies auf der Grundlage von Werten und Einstellungen tun müssen, die von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden, heißt es in der Begründung des Komitees. Obama vertrete genau die Positionen, für die das Nobel-Komitee seit 108 Jahren werbe. Auch in der Klimapolitik habe die USA unter ihrem neuen Präsidenten eine konstruktive Rolle eingenommen.

Barrack Obama wird den Friedensnobelpreis am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, in Oslo entgegen nehmen, wobei Herta Müller, welche den Literaturnobelpreis 2009 bekommt, ebenfalls vor Ort sein wird.

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