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Baba Zula: Türkische Psych-Folkrocker auf dem Vormarsch

Die türkische Band Baba Zula hat seit der Gründung in 1996 in ihrer Heimat Istanbul bereits ein großes öffentliches Interesse hervorgerufen und mit ihrem neuen und sechsten Album 'Gecekondu' wollen die psychedelischen Folkrocker nun auch in Deutschland bekannt werden. Ihr Sound transportiert das Lebensgefühl der türkischen Millionenmetropole, indem sie Tradition und Moderne musikalisch verschmelzen lassen. Ihr Name bedeutet so viel wie 'Großes Geheimnis'.

Das Trio Baba Zula gilt als Wegbereiter des sogenannten 'Oriental Dub', der weltweit die Fans begeistert. Band-Gründer und Sänger Murat Ertel erklärte in einem Interview mit der dpa, dass sie Musik machen wollen, die aus dem Istanbul des 21. Jahrhunderts stammt. Als Tor sowohl nach Europa als auch nach Asien entwickelt sich Istanbul erst seit den 90er Jahren wieder zu einer kosmopolitischen Stadt. Baba Zula repräsentieren diesen Stilmix mit orientalischer Tradition, psychedelischen Sounds und elektronischer Moderne. In Fatih Akins Doku 'Crossing The Bridge - The Sound Of Istanbul' waren sie natürlich auch zu hören.

Auf ihrem Album 'Gecekondu' werden Baba Zula von einigen Gastmusikern unterstützt, die allesamt in Istanbul geboren wurden. Was durchaus ungewöhnlich ist, da nur etwa 17 Prozent der Leute, die in Istanbul leben, auch dort geboren wurden. Die Herkunft ist wichtig für Baba Zula, was sie auch bei den Instrumenten deutlich machen. Auf Baba Zulas neuem Album sind sehr alte Saiteninstrumente wie die Saz oder die Darbuka, eine Trommel mit mesopotamischen Wurzeln zu hören.

Baba Zula - 'Gecekondu' Albumtrailer


Quelle: musiknews.de

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