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Ausstellung 'Der frühe Vermeer' in Dresden

Jan Vermeer ist einer der bekanntesten holländischen Maler des Barock. Das Besondere bei Vermeer ist, dass von ihm nur sehr wenige Werke erhalten sind. Weltweit gibt es nur noch 37 Gemälde und es ist immer etwas Außergewöhnliches, wenn mehrere seiner Bilder zusammen gezeigt werden. Vier von ihnen können nun in Dresden bewundert werden.

Es sind drei Frühwerke Jan Vermeers ausgestellt: 'Diana und ihre Gefährtinnen' (Foto), das um 1653/54 entstand, 'Christus bei Maria und Martha' aus den Jahren um 1654/55 sowie 'Bei der Kupplerin' (Foto) von 1656. Bereits in diesen frühen Werken kann der Besucher erkennen, was für eine Meister seines Fachs Jan Vermeer gewesen ist.

In Dresden werden diesen Frühwerken des Malers Gemälde anderer Künstler gegenübergestellt, die sowohl den Ausgangspunkt für Vermeers Suche nach dem eigenen Stil als auch seine Eigenständigkeit gegenüber den Vorbildern besonders augenfällig machen. Nationale und internationale Leihgaben von bedeutenden Künstlern wie Jacob van Loo, Jan van Bijlert, Matteo Rosselli und Simon Peter Tilmann geben einen tiefen Einblick in Vermeers frühe Phase der Bildentwicklung.

Vermeers 'Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster' aus der Zeit um 1659 ist ebenfalls zu sehen. Es gelangte 1742 in den Bestand der Gemäldegalerie Alte Meister und wurde fortan in einem vergoldeten Rokokorahmen präsentiert. Nach über 250 Jahren wird das Bild jetzt erstmals wieder in einem typischen holländischen Schmuckrahmen zu sehen sein. Eine Auswahl bedeutender Arbeiten des Kunsthandwerks, wie Möbel, Vasen, Gläser und Teller, sind ebebfalls zu sehen. An ihnen kann man den Entstehungsprozess der Gemälde sehr gut nachvollziehen.

Die Ausstellung 'Der frühe Vermeer' läuft noch bis zum 28. November 2010 in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden.

Quelle: skd.museum
Bilder: www.wordpress.com, www.meisterwerke-online.de, www.reisenews-online.de

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