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Ausstellung Color in Berlin: Farbenfrohe Fotografien

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Während die Farbfotografie heutzutage als etwas ganz normales angesehen wird, wenden sich viele Künstler und Fotografen dem Schwarz-Weiß-Bild zu. Die Ausstellung Color in Berlin dreht den Spieß jedoch um. Hier wird die Farbe in den Fokus der Kunst gestellt. Für Interessierte ist es ein schöner Einblick in die Entwicklung der Farbfotografie.

Anhand von über 100 Exponanten bedeutender Fotografen und Künstler wird gezeigt, wie sich die Farbe in der Fotografie seit den 30er Jahren entwickelt hat. Zunächst setzten Fotografen die Farbe nur in Mode- und Werbefotografien ein. Allerdings wurde diese Art des Bildes sehr schnell populär und erhielt Einzug in die Massenmedien, sei es im Film oder im Zeitungswesen. Farbe hat von jeher etwas unmittelbares. Der Zuschauer fühlt sich historischen Bildern, die in Farbe gezeigt werden, viel näher, als Schwarz-Weiß-Fotografien.

Als eigene Kunstform hat sich die Farbfotografie erst seit den 70er Jahren etabliert. Auf der ganzen Welt gibt es Sammlungen und Galerien bedeutender Künstler. Der Name Helmut Newton ist wohl der bekannteste unter den Künstlern, dessen Fotografien bei der Ausstellung Color in Berlin zu sehen sind. Andere Ikonen der historischen Farbfotografie sind beispielsweise Edward Steichen, Steve Shapiro oder Jeanloup Sieff.

Neben diesen Stars der internationalen Fotografie und Fotokunst widmet sich die Ausstellung vor allem jungen, zeitgenössischen Künstlern. Darunter fallen zum Beispiel die Arbeiten von Leuten wie Jean-Baptiste Huynh oder Nadav Kander. Die Ausstellung Color findet im Cwc Berlin statt. Sie läuft bereits dem 15. September. Noch bis zum 1. Dezember werden die Werke dort ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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