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Aus die Maus: Das Buch mit den lustigsten Todesanzeigen

Eine Sache gibt es, die muss jeder Menschen und das ist Sterben und nicht selten wollen die Angehörigen ihrer Trauer Gehör verschaffen oder den Verlust eines lieben Menschen bekannt geben und so finden sich in Zeitungen zahlreiche Todesanzeigen trauernder Menschen. Doch nicht immer sind Todesanzeigen kleinbürgerlich, bieder und todernst, sondern können auch wirklich witzige Gestalt annehmen.

Solche ungewöhnlichen Todesanzeigen sammelt der Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Christian Sprang und hat nun ein Buch herausgebracht, dass die Glanzstücke seiner jahrelangen Leidenschaft zeigt. Das Buch mit dem Titel "Aus die Maus – Ungewöhnliche Todesanzeigen" veröffentlicht er zusammen mit dem Sprachwissenschaftler Dr. phil. Matthias Nöllke.

Das Buch zeigt Todesanzeigen, die Sprang sammelt, seitdem er als Student in seiner Wohnungsgemeinschaft aus Spaß damit angefangen hat. Etliche Freunde und Bekannte halfen ihm bei seinem Hobby und lieferten ihrerseits gefundene Schmankerl bei ihm ab. Dabei reichen die Exemplare von einfach originellen Äußerungen, über Selbstanzeigen, in denen der Tote sich zu Wort meldet, zu rätselhaften und abstrusen Beschreibungen und Hassanzeigen.

- Hier einige Eindrücke der gesammelten Todesanzeigen

Auf der Homepage www.todesanzeigensammlung.de hat Sprang bereits eine ganze Reihe von Todesanzeigen versammelt, die bis zum August 2007 bei ihm eingegangen oder von ihm selbst gesammelt worden sind. Im Buch sind über diesen Zeitpunkt hinaus noch neue Anzeigen zu finden. Alles in allem finden sich im Buch 291 Todesanzeigen in 17 Kapiteln geordnet. "Aus die Maus" erscheint im Verlag Kiepenheuer & Witsch und ist seit dieser Woche für 7,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

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