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Atze Schröder im U-Boot: Kinostart von "U-900"

Am 9. Oktober startet mit "U-900" die neue Parodie des Erfolgsregisseurs Sven Unterwaldt. Nach Komödienhits wie "7 Zwerge" und "Siegfried" nimmt der Lübecker sich weder Nibelungen-Sage noch Märchen vor, sondern keinen geringeren Film als Wolfgang Petersens Meisterwerk "Das Boot" von 1981. "U-900" ist dabei aber Hommage und Parodie zugleich, die Hauptrolle hat der Berufs-Macho und Ruhrpott- Prollo Atze Schröder übernommen.

In "U-900" geht es um den Schwarzmarkthändler Atze (Atze Schröder), der mit seinem Kollegen Samuel (Oliver K. Wnuk) 1944 sehnlichst auf das Kriegsende wartet. In der Ruhrgebietsstadt treibt Atze seine dubiosen Geschäfte und pflegt außerdem noch eine Affäre zur Frau eines Generals. Dadurch setzt der Sprücheklopfer eine Reihe von Ereignissen in Gang, die ihn, Samuel und die Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld) zur plötzlichen Flucht treiben.

Trailer zur U-Boot-Parodie "U-900"

Schließlich finden sich die drei auf der U-900 wieder, dem letzten deutschen U-Boot, das von Frankreich nach Warnemünde befördert werden soll. Atze gibt sich als Kapitänleutnant Rönberg aus und übernimmmt zusammen mit seinen Gefährten mal eben die gesamte Besatzung. Ohne Ahnung von der Seefahrt oder militärischen Einsätzen zieht der Lockenkopf mit der Pornobrille seine Mission durch und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus.

Wer die Sprüche von Atze Schröder mag, der kommt bei "U-900" voll auf seine Kosten. Als einer der erfolgreichsten deutschen Live- Comedians sieht man ihn hier zum ersten Mal in einer Kino-Hauptrolle, wo er all seine Stärken ausspielt. Die liebevoll gemeinte Parodie an "Das Boot" funktioniert, weil der Film aufwendig inszeniert ist und neben den zahlreichen Gags und Sprüchen auch starke Action-Szenen und detailverliebte Kostüme sowie Kulissen zeigt. Alle, die gerne herzhaft lachen, werden ab dem 9. Oktober im Kinofilm "U-900" gut bedient sein.

Quelle: kino.de
Bild: WarnerBros

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