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Alles neu im Haus der Geschichte

Sogar der Bundespräsident kam persönlich vorbei, um die neue Dauerausstellung im Haus der Geschichte in Bonn zu eröffnen. Schließlich geht es darin ja auch um die Geschichte Deutschlands seit 1945. Und da die Zeit im Fluge vergeht und viele neue Objekte den Weg in das Museum gefunden haben, war es Zeit die Dauerausstellung neu zu konzipieren und präsentieren.

Nun sind es 7000 Objekte auf mehr als 4000 Quadratmetern, die der Besucher bestaunen und entdecken kann. Natürlich sind viele Highlights der bisherigen Sammlung erhalten geblieben, doch rund 3000 Objekte sind neu oder in einem neuen Zusammenhang aufbereitet.

Ein besonderer Hingucker ist der neue russische Panzer, der ganze sechs Tonnen wiegt, und am 17. Juni 1953 eingesetzt wurde, um den Volksaufstand in der DDR gewaltsam zu unterdrücken. Doch es gibt auch freundlichere Fahrzeuge, wie den altbekannten Mercedes von Konrad Adenauer oder ein bunt angemalten Hippie-Bus aus den siebziger Jahren. Dieses neue Objekt ist als kleines Modell auch im Museums-Shop erhältlich.

Die Zeit der Trennung Deutschlands in Ost und West nimmt einen großen Teil der Ausstellung ein. Da steht das Sandmännchen auf der einen und die bunte westdeutsche Warenwelt auf der anderen Seite, bevor sich in der Wiedervereinigung alles zusammen findet.

Menschen, die die Jahrzehnte der deutschen Geschichte miterlebt haben, teilen ihre persönlichen Erfahrungen an neuen Medienstationen mit und lassen den Besucher dadurch noch stärker Teil an der Geschichte haben. Wie bisher auch ist der Eintritt in das Haus der Geschichte für alle frei und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall sehr.

Quelle: hdg.de

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