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Berlin – Mexiko und zurück!

Die Plagiatsaffäre um die abgeschriebene Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg war in jüngster Zeit nicht die einzige, die das deutsche Feuilleton in Atem hielt. Autor Airen stand im Mittelpunkt einer anderen Affäre, in der es um den Vorwurf des Plagiats ging. Die deutsche Nachwuchsautorin Helene Hegemann wurde zunächst vom Feuilleton für ihr Buch 'Axolotl Roadkill' hochgelobt und dann schnell fallengelassen als klar wurde, dass sie weite Teile ihres Buchs ungefragt abgeschrieben hatte: Bei Airen und seinem Berlin-Roman 'Strobo'. Sein zweiter Roman 'I Am Airen Man' erscheint jetzt bei Heyne als Taschenbuch.

Nach den wilden Jahren in Berlins Nachtleben wird Airens Held von seinem Arbeitgeber, einer deutschen Unternehmensberatung nach Mexiko City, mitten in die größte Stadt der Welt versetzt. Schnell wird klar, dass der Job Airens Helden nicht ausfüllen kann und sich Berlin immer wieder in Flashbacks ins Gedächtnis ruft. Immer öfter lässt er sich krank schreiben, taucht Wochenlang in den Moloch Mexiko City ab, experimentiert mit Drogen, die schon dabei halfen den Alltag in Berlin zu strukturieren und lernt so etwas wie die Liebe kennen.

Wie 'Strobo' trägt auch 'I am Airen Man' autobiographische Züge, der Autor, dessen bürgerlicher Namen nach wie vor nicht bekannt ist, arbeitete als Praktikant für eine Unternehmensberatung und lebt zwei Jahre in Mexiko. Sein zweiter Roman 'Im Am Airen Man' ist in der gebundenen Ausgabe bei renommierten Münchner Verlag Blumenbar erschienen. Heyne hat sich die Rechte an der Taschenbuchausgabe gesichert und bringt das Buch Mitte Mai auf den Markt. Die Taschenbuchausgabe hat 176 Seiten und kostet 8,99 Euro.

Bild: blumenbar.de

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