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Aerosmith auf 6 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt

Im vergangenen Sommer stürzte Aerosmith-Sänger Steven Tyler bei einem Konzert in South Dakota von der Bühne und brach sich dabei ziemlich scherzhaft die linke Schulter – nun aber hat die missliche Geschichte noch ein richtiges Nachspiel, denn der damalige Veranstalter verklagte Tyler und seine ganze Band auf stolze sechs Millionen Dollar Schadenersatz.

Damals frohlockte der Sänger noch und scherzte überglücklich, sich nicht das Genick gebrochen zu haben, da jedoch ahnte er sicher noch nichts von den Folgekosten. Wie die 'Toronto Sun' nun berichtet, hegte sich aber beim Veranstalter echter Groll gegen die Musiker, schließlich mussten im Anschluss an den Unfall fünf Konzerte in Kanada abgesagt werden.

Dieser rechnete vor, dass allein der durch den ausgefallenen Verkauf von Tickets 1,5 Millionen Dollar fehlen würden. Vor allem, so argumentiert der Veranstalter, habe man im Anschluss intensiv versucht, Ersatztermine auszuhandeln, auch dies aber sei an Steven Tyler und seinen Bandkollegen gescheitert.

Zu dieser Nachricht passt eigentlich gar nicht die Meldung, dass Aerosmith zeitgleich ihre Tourtermine für 2010 bekannt gegeben haben – in den nächsten Monaten spielt die Band elf Konzerte in Europa und neunzehn in Nordamerika. Lediglich ein einziger darunter führt die Band noch einmal zurück nach Kanada... Hat Steven Tyler etwa Angst bekommen vor Auftritten in diesem Land?

Immerhin ist der Sänger ja auch mit seinen über sechzig Jahren nicht mehr der Jüngste. Sollten er und seine Band aber tatsächlich auf 6 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt werden, dürfte das auch irgendwie zu meistern sein – schließlich verkauften Tyler und Aerosmith in ihrer 40-jährigen Bandgeschichte weltweit über 150 Millionen Platten.

Der peinliche Sturz von Steven Tyler in Bild und Ton

Bild: Youtube 1 und 2

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