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ABBA-Musical "Mamma Mia" bald im Kino

Das Musical "Mamma Mia" mit den Hits von ABBA ist fürs Kino verfilmt worden und wird dort bereits im kommenden Monat zu sehen sein. Der Grund dafür ist denkbar simpel. Das Musical läuft seit 1999 und konnte seitdem mehr als 30 Millionen Zuschauer für sich gewinnen. An allen bedeutenden Spielorten und auf einer großen Tournee zog "Mamma Mia" um die Welt, schon 2005 kündigte der ehemalige ABBA-Sänger Björn Ulvaeus den Film an. Ohnehin wurde alles, was die schwedische Popgruppe angefasst hat erfolgreich. Bis heute verkauften die Vier von ABBA über 370 Millionen Tonträger und räumten alle nur denkbaren Preise ab.

So sieht das weltweit erfolgreiche Musical auf der Bühne aus:

In der Handlung vom Musical "Mamma Mia" und dem darauffolgenden Kinofilm geht es aber nicht um die Band und ihre Erfolgsgeschichte. Die alleinerziehende Mutter Donna lebt mit ihrer Tochter Sophie schon seit deren Geburt auf einer Insel und leitet eine Gaststätte. Sophie ist jedoch im Begriff zu hereiten und möchte erfahren, wer ihr Vater ist. Kurzerhand lädt sie, ohne das Wissen ihrer Mutter, die drei Männer zu Hochzeit ein, die in Frage kommen. Für zusätzlichen Wirbel sorgen Donnas Jugendfreundinnen, die einst mit ihr zusammen in einer Band sangen. Eine turbulente Komödie also, alles erzählt mit den größten Hits von ABBA, insgesamt 17 Songs.

Beeindruckend ist auch die Schauspielerriege, die sich für das Kino-Musical verpflichten ließ. Als Donna singt und spielt die zweifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep. Unter den potentiellen Vätern von Sophie sind z.B. Colin Firth und der ehemalige Bond-Darsteller Pierce Brosnan. Die Braut und Tochter wird von der jungen Amanda Seyfried gespielt. Die 22-jährige Blondine ist in den USA hauptsächlich aus dem Fernsehen bekannt.

Trailer zum Kinofilm "Mamma Mia":

Eine lustige Story, eine Erfolgsvorlage und jede Menge guter Schauspieler. Was der Film "Mamma Mia" auf jeden Fall noch braucht, sind gute Sänger. Das wird sich noch zeigen. Pierce Brosnan war es z.B. ziemlich peinlich zu Beginn. All seine Freunde hätten ihn ausgelacht, als sie von seiner neuen Rolle erfuhren. Zudem wurde in den Pinewood-Studios gedreht, wo auch die Bond-Filme entstehen. Brosnan hatte tatsächlich Angst auf Daniel Craig zu treffen, der ihm 2005 seinen Platz als Bond wegnahm. "Ich hatte dieses Bild von mir, wie ich den Flur hinunterlaufe in meinen Plateauschuhen und dem Polyesterhemd, während mir Daniel entgegenkommt mit seinem großartigen, athletischen Körper", sagte Brosnan. Ob trotzdem alles gut gegangen ist, zeigt sich am 17. Juli, wenn "Mamma Mia" mit den größten Hits von ABBA in die Kinos kommt.

Quelle: FOCUS Online
Bild: MammaMiaMovie.com

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