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52. Grammy-Verleihung: Beyoncé und Taylor Swift sahnen ab

Eine Menge toller Live-Performances, dafür eher wenige verliehene Grammys gab es bei der 52. Grammy-Verleihung in der Nacht zum Montag zu bewundern. Beyoncé war dabei der Star des Abends. Sie nahm sechs Grammys mit nach Hause. Taylor Swift erhielt fünf Auszeichnungen.

Es scheint so, als ob bei der Grammy-Verleihung immer mehr die Live-Performance im Vordergrund steht. Die Mammutshow ging los mit einem Duett mit Elton John und Lady Gaga, wobei beide jeweils an einem Klavier sitzen. Außerdem traten noch Green Day mit dem Cast des Green Day-Musicals, die Black Eyed Peas, Maxwell, Gitarrenlegende Jeff Beck, Beyoncé und Jamie Foxx mit Slash von Guns 'n' Roses auf.

Pink bewies einmal mehr, dass sie absolut schwindelfrei ist. Wie schon bei den MTV Music Awards schwebte sie mehrere Meter über dem Boden und sang 'Have you ever'. Diesmal schien es aber besonders gefährlich, denn sie war nur in ein Tuch gewickelt. Weitere Live-Performances gab es von den Country-Bands Lady Antebellum, Zac Brown Band, dazu noch Taylor Swift mit einer Show, die man hierzulande sicher nicht als sehr mitreissend bezeichnen würde. Den Amis gefiel ihr Country-Duett mit Gesangslegende Stevie Nicks und ihr Medley aus drei Songs allerdings.

Bon Jovi feierten Live-Premiere bei den Grammys. Die Zuschauer durften den Song wählen und entschieden sich für den Klassiker 'Livin´ on a prayer'. Mary J. Blidge sang ein Duett mit Andrea Bocelli. Die Dave Matthews Band hatte einen viel umjubelten Auftritt. Den musikalischen Abschluss bildeten die Rapper Eminem, Lil Wayne, Drake und Travis Barker von Blink 182 am Schlagzeug.

Emotional wurde es, als eine Handvoll Superstars wie Celine Dion, Jennifer Hudson, Carrie Underwood, Smokey Robinson und Usher zusammen mit der Stimme des verstorbenen Michael Jackson dessen Song 'Earth Song' sangen. Anschließend nahmen Jackos Kinder Prince und Paris einen Ehren-Grammy entgegen.

'Normale' Grammys wurden auch noch verteilt. Den Award für Song of the Year gewann Beyoncé für 'Single Ladies'. Das beste Country Album und das Album des Jahres lieferte Taylor Swift mit 'Fearless' ab. Das beste Rock Album ist von Green Day mit '21st Century Breakdown'. Amerikas Vorliebe für Countrymusik wurde beim Grammy für den Best New Artist deutlich. Die Zac Brown Band gewann vor den in Deutschland eher bekannten Ting Tings, MGMT, Keri Hilson oder den Silversun Pickups.

Eine Überraschung gab es beim Award für Record of the Year. Nicht die Favoriten Beyoncé, Taylor Swift, Black Eyed Peas oder Lady Gaga gewannen, sondern die Rocker Kings of Leon mit 'Use sombody'. Der Grammy für den besten Rap Song ging an Jay-Z, Rihanna und Kanye West. Beyoncé gewann mit 'Halo' den Grammy für die beste weibliche Performance.

- Hier einige Bilder der Grammy-Verleihung

Die meisten der unzähligen Grammys in allen verschiedenen Sparten der Musik wurden vor der Hauptshow in einer etwas kleineren Veranstaltung verliehen. Interessant aus europäischer Sicht ist sicherlich der Grammy in der Kategorie Best Alternative Album für die französische Band Phoenix. Die Berliner Philharmoniker gingen bei den Klassik-Grammys leer aus. Sieger des Grammy-Abends war Beyoncé mit sechs Grammys, knapp vor Taylor Swift mit fünf Grammys.

Hier alle Gewinner im Überblick:
  • AUFZEICHNUNG DES JAHRES: Use Somebody – Kings Of Leon
  • ALBUM DES JAHRES: Fearless – Taylor Swift
  • SONG DES JAHRES: Single Ladies – Beyoncé
  • BESTER NEUER KÜNSTLER: Zac Brown Band
KATEGORIE POP
  • BESTE SÄNGERIN: Halo – Beyoncé
  • BESTER SÄNGER: Make It Mine – Jason Mraz
  • BESTE GRUPPE: I Gotta Feeling – The Black Eyed Peas
  • BESTE KOLLABORATION: Lucky – Jason Mraz & Colbie Caillat
  • BESTES ALBUM: The E.N.D. – The Black Eyed Peas
  • BESTE DANCE AUFNAHME: Poker Face – Lady GaGa
  • BESTES DANCE ALBUM: The Fame – Lady GaGa
  • BESTES TRADITIONELLES POP-ALBUM: Michael Bublé Meets Madison Square Garden – Michael Bublé
KATEGORIE ROCK
  • BESTE SOLO-LEISTUNG: Working On A Dream – Bruce Springsteen
  • BESTE GRUPPE: Use Somebody – Kings Of Leon
  • BESTE HARD-ROCK-PERFORMANCE: War Machine – AC/DC
  • BESTE METAL-PERFORMANCE: Dissident Aggressor – Judas Priest
  • BESTER SONG: Use Somebody – Kings Of Leon
  • BESTES ALBUM: 21st Century Breakdown – Green Day
  • BESTES ALTERNATIV-ALBUM: Wolfgang Amadeus Phoenix – Phoenix
KATEGORIE R&B
  • BESTE SÄNGERIN: Single Ladies – Beyoncé
  • BESTER SÄNGER: Pretty Wings – Maxwell
  • BESTE KOLLABORATION: Blame It – Jamie Foxx & T-Pain
  • BESTE TRADITIONELLE PERFORMANCE: At Last – Beyoncé
  • BESTER SONG: Single Ladies – Beyoncé
  • BESTES ALBUM Blacksummers’ Night – Maxwell
  • BESTES ZEITGEMÄSSES ALBUM: I Am… Sasha Fierce – Beyoncé
    KATEGORIE RAP
  • BESTER RAPPER: D.O.A. – Jay-Z
  • BESTE KOLLABORATION: Crack A Bottle – Eminem, Dr. Dre & 50 Cent
  • BESTE RAP/GESANG-KOLLABORATION: Run This Town – Jay-Z, Rihanna & Kanye West
  • BESTER SONG: Run This Town – Jay-Z, Rihanna & Kanye West
  • BESTES ALBUM: Relapse – Eminem
    KATEGORIE COUNTRY
  • BESTE SÄNGERIN: White Horse – Taylor Swift
  • BESTER SÄNGER: Sweet Thing – Keith Urban
  • BESTE GRUPPE: I Run To You – Lady Antebellum
  • BESTE KOLLABORATION: I Told You So – Carrie Underwood & Randy Travis
  • BESTER SONG: White Horse – Taylor Swift
  • BESTES ALBUM: Fearless – Taylor Swift
KATEGORIE REGGAE
  • BESTES ALBUM: Mind Control – Acoustic – Stephen Marley
  • KATEGORIE FILM
  • BESTER SOUNDTRACK: Slumdog Millionaire
  • BESTE FILMMUSIK: Up
  • KATEGORIE VIDEO
  • BESTER MUSIK-CLIP: Boom Boom Pow – The Black Eyed Peas

  • Bild: Homepage Grammy

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