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"35 Rum" und "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" - Kino am 5. März

Das französische Drama "35 Rum" und die Neuverfilmung von Jules Vernes "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" sind die weiteren Kinotipps zum 5. März. Die zarte Vater-Tochter-Geschichte und der fantastische Abenteuerklassiker versprechen beste Unterhaltung zum Wochenende.

In "35 Rum" geht es um den verwitweten Lokomotivführer Lionel (Alex Descas), der mit seiner Tochter Joséphine (Mati Diop) in einem Pariser Vorort lebt. Die beiden führen eine innige Beziehung und verbringen viel Zeit mit den Nachbarn Gabrielle (Nicole Dogué) und Noé (Grégoire Colin). Obwohl er nur schwer loslassen kann, realisiert Lionel, dass seine Tochter bald eigene Wege gehen muss.

Originaltrailer zu "35 Rum"

Regisseurin Claire Denis nimmt sich in "35 Rum" viel Zeit und mindestens ebenso viel Gefühl für die Darstellung der intensiven Vater-Tochter-Beziehung. Der schwierige Prozess des Voneinander-Abskapseln steht in Zentrum des ruhigen und kraftvollen Dramas, zugleich bildet der kahle Immigranten-Vorort von Paris den Rahmen der Geschichte. Mit ihren Filmen hat Claire Denis schon Nominierungen und Preise in Berlin, Cannes und Venedig einfahren können, "35 Rum" steht voll in der Tradition dieses zarten Independentkinos.

Weniger ruhig will Professor Trevor Anderson (Brandon Fraser) "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" antreten. Nach langen Forschungen findet er mit seinem Neffen Sean (Josh Hutcherson) eine Höhle in Island, Tagebucheinträge seines verschollenen Bruders brachten den Anstoß. Gemeinsam mit der ortskundigen Hannah (Anita Briem) machen sie sich auf in die Höhle und gelangen tatsächlich immer tiefer in die Erde. Dort erwarten sie Landschaften und Kreaturen, die man normalerweise nicht mehr in der Gegenwart antreffen kann.

Trailer zum 3D-Spektakel "Reise zum Mittelpunkt der Erde"

Regiedebütant Eric Brevig hat mit seiner Neuauflage von "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" den ersten vollständig in 3D gedrehten Kinofilm abgeliefert. Mit vielen spaßigen Untertönen und sympathischen Darstellern widmet er sich hingebungsvoll seinem Fachgebiet, den Spezialeffekten. Für die bekam Brevig nämlich schon zwei Oscar-Nominierungen ("Hook" 1992, "Pearl Harbour" 2002) und was wäre besser für ein humorvolles Effektspektakel geeignet als ein Klassiker von Jules Verne?

Ob ruhig oder abenteuerlich, Vater und Tochter oder Onkel und Neffe. Für gute Unterhaltung am Wochenende ist mit den Kinotipps "35 Rum" und "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" auf jeden Fall gesorgt.

Bild: RealFictionFilme, WarnerBros

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